Beste Unterhaltung zur Krimizeit am Samstagabend

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edgar.kemmer
Das Spiel der ersten Mannschaft gegen die Gäste aus Hungenroth war nichts für schwache Nerven. Bereits in den Anfangsdoppeln musste zweimal der Entscheidungssatz zur Ergebnisfindung herhalten. Beide Doppel gingen für Rheinböllens Kombinationen Edgar Kemmer/Martin Becker und Timo Bruhn/Anja Becker knapp verloren. Einzig auf Fabian und Dietmar Becker war verlass. In den weiteren Begegnungen der ersten Einzelrunde punktete lediglich Fabian so dass zur Einzelhalbzeit die Gäste aus Hungenroth deutlich mit 7:2 in Führung lagen.
fabian.becker
Mit seinem ersten Erfolg gegen Spitzenspieler Matthais Liesenfeld läutete Fabian so etwas wie die Wende in der Partie ein. Am Nebentisch war Dietmar gegen den zweiten Liesenfeld (Hans-Jürgen) erfolgreich und so verkürzte die Erste auf 4:7. In der Mitte punktete Edgar während Martin mit seiner Niederlage bereits für den Punkt zum Unentschieden für Hungenroth sorgte.  

Während Anja an Pos. 6 Jürgen Fondel keine Chance ließ, entwickelte sich die Partie Timo Bruhn gegen Horst Fondel zum Drahtseilakt. timo.bruhn
Timo lag schnell mit 0:2 Sätzen hinten (9:11, 9:11), konnte sich dann mit 11:8 und 11:8 in den Entscheidungssatz retten. Hier erspielte er sich mit seiner 10:5-Führung 5 Matchbälle, die Horst alle abzuwehren wusste und mit 11:10 in Führung den Gesamterfolg für seine Mannschaft vor Augen hatte. Mit letzter Kraft und etwas Glück konterte Timo erneut und brachte mit seinem Sieg den Anschlusspunkt zum 7:8 für Rheinböllen.
Im Schlussdoppel von Dietmar und Fabian gegen die Liesenfelds holten sich beide im ersten Satz schnell einen 10:5 Vorsprung. Fehlende Konzentration (den Satz hatte ich bereits abgehakt!) sorgte für den 11:13 Verlust des ersten Satzes. Danach spielten beide Beckers hochkonzentriert und sicherten sich einmal deutlich, einmal knapp die Sätze 2 und 3, um dann Satz 4 wieder an die Liesenfeld-Brüder abzugeben. Die Entscheidung zugunsten der Rheinböller Kombination schien beim 10:8 im 5. Satz bereits gefallen doch konnten die Hungenrother Brüder nochmal zum 10:10 ausgleichen und in der Verlängerung sogar in Führung gehen. Mit Unterstützung der Netzkante gelang es schließlich, mit 14:12 das Doppel zu gewinnen und die Partie zu einem letztendlich gerechten Unentschieden zu bringen.